Spotify ، Tiktok ، Tinder: Facebook-Fehler lässt iOS-Apps abstürzen


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Spotify, Tiktok, Tinder: Facebook-Fehler lässt iOS-Apps abstürzen

(Foto: justplay1412/ Shutterstock)

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Spotify, Tiktok, Pinterest und Tinder gehörten zu den populären Apps, die mit von Facebook ausgelösten Problemen zu kämpfen hatten.

Viele bekannte Apps bieten neben der Möglichkeit, sich per E-Mail zu registrieren, auch die Option, sich mit einem bestehenden Facebook-Konto anzumelden. Etwa Spotify und Tinder nutzen dazu das Software-Development-Kit (SDK) von Facebook. Auf GitHub wurden zuletzt vermehrt Probleme mit dem SDK gemeldet.

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Da das Kit grundsätzlich in viele Apps integriert ist, waren auch Nutzer von Abstürzen betroffen, die keinen Facebook-Account besitzen oder ihn mit einer anderen App verknüpft hatten. Auch eine Neuinstallation der Apps konnte das Problem nicht lösen. Die Apps versuchten auch dann immer wieder, mit den Servern von Facebook zu kommunizieren und stürzten daraufhin ab.

Vielen Benutzern dürfte bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst gewesen sein, dass Facebooks Software-Development-Kit in vielen ihrer Lieblings-Apps enthalten ist und so auch Daten sammeln kann. Diese Erkenntnis löste in den sozialen Netzwerken durchaus Empörung aus.

If I were Apple, I would be working hard on finding a way to “sandbox” these types of SDKs from the main app binary, to prevent issues like this (and leakage of user data to third-parties). https://t.co/AoLV9uR8KR

— Guilherme Rambo (@_inside) May 6, 2020

Problem schnell erkannt

Gegenüber The Verge äußerte sich ein Facebook-Sprecher zu der Problematik: „Eine neue Version von Facebook enthielt heute eine Änderung, die bei einigen Benutzern in einigen Apps, die das Facebook-iOS-SDK verwenden, Abstürze auslöste. Wir haben das Problem schnell erkannt und behoben. Wir entschuldigen uns für alle Unannehmlichkeiten.“

Laut Insidern soll Facebook ein Serverkonfigurationsupdate deaktiviert haben, was jedoch das hauseigene Software-Development-Kit dazu veranlasste, Apps Dritter zum Abstürzen zu bringen. Als das Unternehmen dies feststellte, wurden die serverseitigen Änderungen umgehend rückgängig gemacht. Bis die Änderung aber bei allen Nutzern ankommt, könnte noch einige Zeit vergehen.

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